02.02.2011
Geburtshilfepraktikum im Hospital Iquitos
von Dr. Louise Rech
Gelegen zwischen zwei der ärmsten Stadtviertel dieser sowieso schon armen Region des Landes, bietet dieses Krankenhaus die Komplettversorgung für alle Nicht- sowie SIS-Versicherten. Das sind ca. 70-80% der gesamten peruanischen Bevölkerung. Wer es sich leisten kann, versichert sich privat (~10%) und lässt sich in Privatkliniken behandeln. Polizei/Heer/Marine/Feuerwehrwesen haben eigene Kliniken (~5%). Alle Menschen, die sich in einem offiziellen Angestelltenverhältnis befinden, sind über „EsSalud“ versichert (~15%), das wiederum über eigene Kliniken verfügt. Also betreut dieses Krankenhaus vor allen Dingen sehr arme Menschen, die in den schwimmenden Siedlungen (u.a. Belén) vor der eigentlichen Stadt Iquitos und in anderen Armutsvierteln leben. Da hier momentan eine Dengue-Epidemie herrscht, war das Krankenhaus zum Platzen voll mit Patienten.
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